Mini-Chris – Urlaub am Gardasee

Ich melde mich gut erholt zurück aus einem wunderschönen Urlaub am Gardasee. Begleitet hat mich unter anderem nicht nur mein Mann Chris, sondern auch eine gefilzte Miniversion von ihm.

Chris

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Zusammen mit unserer Familie hatten wir viel Spaß. Z.B beim Spielen (hier: 7 Wonders – unbedingte Empfehlung meinerseits 😉 )

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Natürlich gab es auch reichlich Erfrischungen und Snacks für alle (aber am meisten für Mini-Chris) 😛

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Die Erholung kam dann aber auch nicht zu kurz.

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In diesem Sinne:

Habt noch einen schönen Sommer 🙂

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Golden Retriever Toby

Heute stelle ich euch „Toby“ vor. Er ist ein Golden Retriever, den ich ohne Vorlage gefilzt habe. Meine Idee ist es, ein ganzes Hunderudel mit verschiedenen Rassen zu filzen. Toby ist also der erste von hoffentlich ganz vielen 🙂

Die Herausforderung war außerdem, eine besonders kleine und feine Figur zu filzen. Vor allem im Gesicht war das gar nicht so einfach. Mal schauen, wie weit ich das noch treiben kann *g*

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Osterhäschen dreht durch ;)

Ich habe mal ein bisschen herumprobiert, wie ich meine Figuren noch besser präsentieren kann. Fotos sind immer so statisch und die Figuren wirken nicht wie in echt. Ich dachte, eine Animation (anstelle eines Videos) wäre ein guter Kompromiss. Allerdings muss ich noch mal gucken, wie ich die Qualität verbessern kann.

Was meint Ihr?

Hasi

T-Shirt Motiv: Dungeonmaster

Lange hat es gedauert, endlich ist es soweit. Mein T-Shirt Motiv „Dungeonmaster“ ist bei Spreadshirt veröffentlicht. Das heißt, Ihr könnt (mit einem Klick auf das Bild) ein beliebiges Produkt aus dem Sortiment wählen und mit dem Dungeonmaster verschönern. Die Farben sind frei wählbar und eine Version extra für schwarze Hintergründe gibt es natürlich auch.

Der Dungeonmaster ist vor allem für Rollenspielleiter von Pen and Paper RPGs gedacht, die gern zeigen wollen, dass mit ihnen nicht zu spaßen ist, weil sie alles können – die düstere Lache an dieser Stelle bitte denken 😛

 

powered by Spreadshirt

Dungeonmaster

 

powered by Spreadshirt

Dungeonmaster für schwarz

Upcycling: Taschen

Heute habe ich etwas Neues für Euch. Ich finde Upcycling ja total super. Dinge, die man nicht mehr braucht, werden nicht weggeworfen, sondern noch einmal aufgepeppt, so dass man etwas ganz anderes daraus macht. Kreativität pur.

Und was ist besser als eine Tasche? Man braucht doch immer Taschen und sie sind praktisch und so vielseitig. Sowohl in der Verwendung, als auch in den Materialien.

Als erstes habe ich hier eine Jeans-Tasche. Also eine Tasche aus einer alten Jeans. So kann man seine Lieblingsjeans doch noch weiter tragen *g*
Aus den Hosenbeinen haben ich die größtmöglichen Rechtecke um die Popotaschen ausgeschnitten. Der Tragegriff ist aus dem Hosenbund gefertigt. Nur für das Innenleben habe ich dann noch Stoff zugekauft (hatte grad kein passendes T-Shirt oder ähnliches).

Jeans_Tasche01

Jeans_Tasche02

Jeans_Tasche03

 

Die zweite Tasche ist noch ein bisschen mehr Recycling als Upcycling. Hier habe ich die Tüten von Senseo-Pads genommen und zusammen genäht. Das ging überraschend gut und ist tatsächlich ziemlich stabil. Das Gurtband, welches mal ein Spanngurt war, habe ich bei einem namhaften schwedischen Möbelriesen erstanden. Die gibts da im Zweierpack recht günstig.
Sieht doch richtig chick aus oder? Und seine Lieblingsmarke kann man so spazieren tragen. Das funktioniert nämlich auch mit anderen Tüten.

Senseo_Tasche01

Senseo_Tasche02

Senseo_Tasche03

Kleiner Trauzeuge – Hamster Mumpitz

Zur Hochzeit einer Freundin sollte es etwas ganz Besonderes sein. Also habe ich ihren Hamster Mumpitz gefilzt und ihm eine kleine Fliege angesteckt, damit er auch anständig gekleidet ist. Ist er nicht süß?

Er ist übrigens das erste Tier, das ich in Lebensgröße gefilzt habe ;P

Mumpitz06

Für die „offiziellen“ Fotos musste es natürlich Glücksklee sein und die roten Röschen passten einfach wunderbar.

MumpitzHerz

Mumpitz01

Mumpitz02

 

Bevor ich das lange Fell angefilzt habe, sah der kleine Kerl so aus:

Mumpitz05

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Kann sich auch sehen lassen oder? Das Fell hat dann noch mal etwa genauso lang gedauert, wie die „nackte“ Figur an sich. Trotzdem hat es sich gelohnt, finde ich.

Afghane „Uthu´laq“

Hier ist nun der zweite Afghane: Uthu`laq Shams-an-Nahar

Zunächst das Bild des Vorbildes:

Utulaq_Original

 

Für die Fotos war leider das Wetter so regnerisch, da wollt ich meinen Hund nicht vor die Tür lassen 😉  Also mussten ein paar – dennoch hübsche – Fotos aus dem Studio reichen.

Das Filzmodell ist wieder ca. 15 cm hoch.

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Hier ein Portrait für eine Detailansicht.

Utulaq_Portrait2

 

Und dieses Mal habe ich aus meinen Zwischenschritten ein Gif erstellt. Wer gern die einzelnen Bilder sehen möchte, kann mir das gern in einem Kommentar schreiben. Dann mache ich noch einen extra Artikel dafür.

Utulaq

Making of – Afghane „Ramses“

In diesem Artikel möchte ich euch gern einen kleinen Einblick in meinen Schaffensprozess geben. Während der Arbeit an „Ramses“ habe ich immer mal wieder Fotos gemacht, die ich hier nun zusammengestellt habe und auch ein wenig erklären werde. Viel Spaß 😉

Los gehen meine Figuren meist mit einem Skelett aus Draht oder Pfeifenreiniger (an denen hält die Wolle viel besser).
Ramses01_Armatur

Das Skelett wird mit mehreren Schichten Wolle umwickelt. Mit jeder Schicht wird schon die grobe Körperform herausgearbeitet.
Ramses02_Wollskelett

Ramses03_Grundform

 

Das Besondere an diesem Projekt war, dass ich echte Hundehaare von Ramses in die Figur eingearbeitet habe.
Ramses04_Hundefell-1

 

Bevor ich mit dem langen Fell anfing, habe ich noch das Gesicht ausmodelliert. Sobald das Fell erst einmal dran ist, muss ich besonders vorsichtig sein, dass es nicht gleich verstrubbelt und verfilzt. Also, alle Details vorher fertig machen.
Das Gesicht ist nun allerdings wieder aus feiner Schafwolle, weil die Hundehaare nur begrenzt Details zulassen – für meinen Perfektionismus nicht genug 😛
Ramses05_Gesicht

 

Nun begann die langwierige Prozedur der „Befellung“. Ich habe das Langhaar Stück für Stück – oder besser Strähne für Strähne – angefilzt.
Ramses06_Ohren

 

Das Bein habe ich z.B. erst oben an der Hüfte angefangen zu behaaren, dann von unten und am Ende habe ich es von außen nach innen vervollständigt. Je größer und flacher eine Fläche ist, desto leichter kann man das Langhaar anfilzen. Bei feinen Details wie den Beinen dauert es sehr lang, weil man hier tatsächlich nur einzelne Strähnen nacheinander filzen kann.
Ramses07_Bein1

Das fertige Bein.
Ramses08_Bein2

Und hier habe ich dann vom Bauch nach oben zum Rücken aufgefüllt. Man kann gut erkennen, wie ich hier auf der großen Fläche in Schichten und langen Bahnen gearbeitet habe.
Ramses09_Bauch

Nach fast 20 Stunden Arbeit war der Hund fertig, das ganze Fell dran, geschnitten und gekämmt 😉
Ramses01